Willkommen

Willkommen in meinem Blog.

Wer bin ich?

Geschossen von Dominik Pardemann

Ich heiße Karsten, bin vor 41 Jahren in Konstanz geboren und lebe mit meiner Familie in Freienwill bei Flensburg. Ich bin verheiratet und habe zwei wunderschöne Töchter.

Hauptberuflich arbeite ich als Softwareentwicker in einem größeren Unternehmen. Meine Freizeit ist gut gefüllt mit Sport (Kraftsport und gelegentliches Laufen),  gelegentlichen Arbeiten an meiner Hausautomatisierung und natürlich der Fotografie.

Was ist Fotografie für mich?

Fotografie ist wie die Softwareentwicklung eine Leidenschaft, die mich von klein auf fasziniert. Mit der Softwareentwicklung konnte ich sehr früh beginnen, doch die Fotografie ließ, bis auf ein paar kleine Anläufe, leider lange auf sich warten. Einen Fotoapparat hatte ich recht früh, aber dadurch, dass ich alle paar Jahre einen Film zur Verfügung hatte, den ich in der Regel innerhalb eines Tags voll hatte, konnte ich in dem Bereich keine Erfahrungen sammeln.

Wie ist mein Werdegang in der Fotografie?

Meine ersten “richtigen” Erfahrungen konnte ich mit einer der ersten Digitalkameras machen. Es war die Casio QV-10A mit ganzen 0,3 Megapixeln. QV-10A auf digitalkamera.de. Diese Kamera hatte ich ca. ein Jahr lang intensiv in Gebrauch. Leider hatte das damalige Wunderwerk der Technik keine hohe Lebenserwartung. Ein Freund war begeistert von diesem Gerät und wollte sie gerne genauer ansehen. Vor Erfurcht zitterten seine Hände so sehr, so dass die Schwerkraft ihren Lauf nahm… Eine teure Erfahrung..

Das Ganze muss ca. im Jahre 2000 / 2001 passiert sein. Danach hatte ich noch einige andere Kameras, an die ich mich allerdings nicht mehr weiter im Detail erinnern kann.

Im Jahr 2007 wollte ich meine Kenntnisse etwas erweitern. Die Qualität meiner Bilder gefiel mir nicht sonderlich und ich wollte mich zumindest technisch verbessern. Ich stieß auf die Bridge Kameras. Zu meiner Hochzeitsreise kaufte ich mir die Panasonic Limux DMC FZ 40.

Die Bilder, die während meiner Hochzeitsreise entstanden, sind mit unter meine besten Bildern, die ich geschossen habe. Allerdings habe ich zu dieser Reise auch extrem viel fotografiert, so dass zwangsläufig einige gute Schnappschüsse dabei heraus kamen.

Ein Blick aus dem Flieger

Von da an habe ich immer wieder und mit viel Begeisterung fotografiert. Landschaft, unseren Hund, Gegenstände und so weiter.

Ca. 2017 lockte mich ein Upgrade. Ich guckte nach dem Testsieger der aktuellen Bridge – Kameras. Das war zu der Zeit die Sony HX400V. Ich war begeistert. Doppelt so viele Megapixel, klasse Farben, technisch auf dem neuesten Stand. In den letzten Tagen habe ich oft meine alten Bildern von meinen Reisen angesehen und gefiltert. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass die Panasonic eigentlich ein wesentlich besseres Bild ablieferte. Die Schärfe und die Farben waren einfach konstanter dabei. Das zum Reiz der neuesten Technik….

Ende 2017 habe ich mir eine Drohne, genauer gesagt die DJI Mavic Pro, angeschafft. Mit der Absicht im Urlaub bessere Bilder aus anderen Perspektiven schießen zu können. Man muss sagen, dass es dem schlechten Sensor in dieser Drohne zu verdanken ist, dass ich mich weiter intensiver mit der Fotografie auseinander setze. Durch die dunkle Jahreszeit und den kleinen Sensor waren die Bilder einfach schlecht. Andere posteten bei Facebook deutlich bessere. Also fing ich an mich mit den Details zu beschäftigen. RAW.. nie genutzt. Ok, ich experimentiere mal damit. WOW… Zusammen mit Darktable, ein großartiges Tool, konnte ich meine Ergebnisse wesentlich verbessern. Ich merkte schnell die stark reduzierten Möglichkeiten der Jpeg Fotografie. Leider kann die Sony HX400V nur in Jpeg fotografieren…

Anfang 2018 war es soweit. Ich sah bei Mediamarkt die Nikon D5300 mit dem kleinen Kit Objektiv im Angebot… Ich meine 488,- Euro waren das. Ich verkaufte mein gutes Tablet und holte mir noch während einer kleinen Schneekatastrophe diese Kamera. Es war und ist derzeit die perfekte Kamera für mich. Der Schirm ist klappbar, der Sensor ist groß genug, die ersten Objektive sind günstig.. usw.

Seit ich diese Kamera besitze, bin ich sehr oft unterwegs und übe intensiv an meinen Ergebnissen. Die Anzahl der Fotos hat sich drastisch reduziert, die Qualität ist aber deutlich nach oben gegangen. In dem ersten Jahr mit dieser Kamera dauerte es einige Zeit, bis die Qualität der Bilder langsam wieder an die Qualität meiner Panasonic kam; und sie überstieg. Das lag daran, dass ich fast ausschließlich nur noch manuell fotografierte. Ich hatte mit neuen Herausforderungen zu Kämpfen:

– Blende

– Brennweite

– Wann nutze ich welches Objektiv

– Blitzen, ich habe es vorher immer falsch genutzt

– Histogramm

– Sucher

– Hyperfokale Distanz

– usw.

Erst beschäftigte ich mich mit den einzelnen Problemen, später im Zusammenspiel. Ich lernte meine Kamera und die Objektive kennen. Ihre Stärken und Schwächen.

Da ich seit Anfang 2019 einen neuen Arbeitgeber direkt an der Hafenspitze in Flensburg habe, nutze ich meine Mittagspause oft, um dort zu fotografieren; die Technik zu verfeinern. Die Bilder sind oft nicht gut, aber das ist auch egal, denn es sind Experimente, aus denen ich meine Erfahrungen nehme.


Gelegentlich mache ich mir auch einen Plan, wann ich wo im Zusammenspiel mit dem Licht ein Foto schieße. Das ist dann allerdings vor der Arbeitszeit, da das Licht zu dieser Zeit schöner ist. Diese Bilder sind qualitativ oft die Besten, die ich bisher geschossen habe.

Aber ich merkte schnell, da geht noch mehr. Aber nicht von der Fotografie selbst, sondern in der Nachbearbeitung. Darktable ist ein extrem gutes Werkzeug, doch es hat auch massive Schwächen in einem Bereich der für mich wichtig ist. Die selektive Bearbeitung. Ich nutzte es einige Male, allerdings funktioniertes es mal, mal hat es sich wieder komplett anders verhalten (bei gleichen Einstellungen). Irgendwann wollte es gar nicht mehr. Ich war frustriert, dass die Bearbeitung so viel Zeit fraß und die Ergebnisse ungewiss waren.

Ich startete ein Adobe Foto Abo um Photoshop kennen zu lernen. Dabei stieß ich ebenso auf Lightroom, was mir fast schon wichtiger geworden ist als Photoshop.

Ein Zufall wollte es, dass ich mit der Drohne unterwegs war und auf eine Pilotin stieß, die bereits Erfahrungen mit Lightroom und der DJI Mavic Pro hatte. Wir tauschten uns aus und ich nutzte das erste mal erfolgreich die HDR-Funktion in Lightroom. (HDR Beispiele schreckten mich bisher immer ab, sie sahen mir zu unnatürlich aus). Ich sah, dass ich aus den Bildern der Drohne wesentlich mehr heraus holen konnte. Ich fing an die Technik gelegentlich auch mit meiner Kamera in der Landschaftsfotografie zu nutzen. Inzwischen ist es ein wichtiger Teil meiner Fotografie geworden…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.